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Siesta
Wenn in südlichen Ländern die Mittagssonne gnadenlos brennt, ist es Zeit für die Siesta. Man setzt sich in den kühlen Schatten eines Baumes oder Hauses und lässt Sonne und Gedanken vorüberziehen. Auch bei "Siesta" dreht sich alles ums schattige Plätzchen: Zwei bis vier Spieler setzen ihre Häuser, Sonnensteine und Schattenplättchen so auf das Spielfeld, dass die jeweils eigenen Häuser möglichst lange Schatten werfen. Bald scheint die Sonne aus allen Himmelsrichtungen. Da ist es nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten. Genau hier liegt der Reiz des Spieles: im Gewirr von Dächern, Sonnen und Schatten den günstigsten Spielzug herauszufinden, um möglichst lange im Schatten zu bleiben. Siesta richtet sich vor allem an Spieler, die schönes Spielmaterial zu schätzen wissen. Spielsteine und Spielbrett sind aus Holz und wirken sehr edel. Der Spielverlauf ist flüssig, Spannung will jedoch nicht so recht aufkommen. (güc.) Siesta von Guido Hoffmann, Verlag Goldsieber, für 2 4 Spieler, ab 10 Jahren, Spieldauer: 45 70 Minuten, 60 Mark.
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